Familienfremde in Schlüsselpositionen.

Chancen von außen. Wenn außen außen bleibt.


Schlüsselpositionen innerhalb von Familienunternehmen mit Familienexternen zu besetzen bietet viele Chancen. Sei es, um Wachstumsstrategien zu realisieren, fehlende Kompetenzen zu beseitigen - oder die Nachfolge familienextern zu regeln.

Trennschärfe und Klarheit spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Ein Familienexterner geht einen Kontrakt mit einem Unternehmen ein, der jederzeit von beiden Seiten auch wieder gelöst werden kann. Die Konsequenz: das Ende der Beziehung. Diese Wahlmöglichkeiten haben Familienmitglieder nicht. Sie können zwar ihre Mitarbeit im Unternehmen beenden – Teil des Familiensystems bleiben sie. Ihr Leben lang.

Diese nicht abwählbare Bindung zwischen den Familienmitgliedern untereinander in Verbindung mit der natürlichen Familienlogik, die Existenz des Familiensystems über Generationen zu sichern, hat weitreichende Folgen. Für sämtliche Schlüsselpositionen im Unternehmen. Und unanhängig davon, ob sie durch ein Familienmitglied begleitet werden oder einen familienexternen Manager.

Deshalb sollten Familienunternehmen auf ein hohes Maß an Passung bei externen Managern achten. Passung in Bezug auf grundlegende Wertevorstellungen genau so wie auch Passung im Hinblick auf gegenseitige Rollenerwartungen. Sonst besteht die Gefahr, dass das Familiensystem den familienexternen Manager wie einen Fremdkörper abstößt. Und die Chancen ungenutzt bleiben. NAVO unterstützt den gesamten Prozess für hohe Passung. Von der Klarheit über die eigenen Vorstellungen, über das Aushandeln gegenseitiger Erwartungen bis hin zur substantiellen Arbeit an der Wertebasis. Dadurch entsteht ein belastbares Fundament. Für ein erfolgreiches Zusammenspiel von innen und außen. Von Familie und externer Kompetenz.